Ausrüstung tarnen
Um nicht entdeckt zu weden ist es wichtig, dass die Ausrüstung richtig getarnt wird. Es gibt verschiedene Möglichkeiten die Ausrüstung effektiv zu tranen. Der Kreativität sind fast keine Grenzen gesetzt. Aber man sollte sich überlegen, was seinen Zweck am besten erfüllt und auch das aushält, was es aushalten muss.

Auf diesem Bild sieht man, wie man sich und seine Ausrüstung gut tarnen kann. Hier nutze ich die natürliche Deckung nicht aus, dass man auf dem Bild sieht, wie ich mich und meine Ausrüstung getarnt habe.
Rucksack/Drag Bag
Wenn man einen Rucksack oder eine Drag Bag mitführt, dann sollte man diese auch tarnen. Es gibt verschiedene Methoden einen Rucksack zu tarnen:
Schlaufen:
Man kann (Gummi-)Schlaufen bzw. (Gummi-)Bänder an der Tasche befestigen um natürliches Tarnmaterial reinzustecken. Diese methode ist recht praktisch bedarf aber einem recht großen Zeitaufwand, da man eine Menge an natürlichen Tarnmaterial benütigt um die komplette Tasche zu bedecken. Der Vorteil ist, dass diese Schlaufen immer drann sind und man die Pflanzen doch recht einfach reinstecken kann. Die Schlaufen kann man z.B. aus Hosengummis oder aus Fahrradschlauch machen.
Ghillie:
Man kann die Tasche auch wie einen Ghillie bauen. Also ein Netz drüber nähen und dann Jute reinknoten. Dabei sollte man aber beachten, dass die Funktion von Taschen, Schlaufen und Steckern nicht eingeschränkt wird, da die Funktion der Tasche ja weiterhin da sein soll. Ein Nachteil ist, dass man die Tasche dann nichtmehr für so viele andere Zwecke nutzen kann, da sie jetzt “nurnoch” als Ghillietasche dient. Der Vorteil ist, dass das Netz nicht verrutschen kann und die Jute die Kontur der Tasche komplett verschluckt. Wenn man die Tasche so bearbeitet, dann sollte man vielleicht mal überlegen, ob man auch ein Stück Zeltbahn oder so anbringt, welches die Trageriemen (falls vorhanden) bedeckt, dass sich diese beim Kriechen nicht irgendwo festhängen oder ander stören.
Bezug:
Man kann sich auch einen Bezug bauen, indem man ein ausreichend großes Netz nimmt, dass wie gewohnt mit Jute bestückt wird und man dann eine Schnur durch die äusseren Maschen des Netzes zieht. Die beiden Bilder zeigen, wie so ein Bezug aussehen könnte. Ein Nachteil an dem Bezug ist, dass er verrutschen kann und sich lockern kann, wenn man z.B. irgendwo hängen bleibt. Ein klarer Vorteil an diesem Bezug ist, dass man den Rucksack, den man damit tarnt, auch für andere Zwecke verwenden kann, da man den Bezug ja jeder Zeit wieder ab machen kann. Den Bezug kann man vielseitig verwenden. Zum Beispiel als eine Art “schneller Ghillie Anzug”, indem man ihn mit etwas Schnur oder mit den Schulterklappen der Feldbluse/-jacke befestigt. Oder man nimmt ihn als Überwurf und wirft ihn sich einfach über oder befestigt ihn an der Mütze oder am Hut fest.
Gewehr/Optiken:
Das Gewehr und Optiken kann man nahezu mit den gleichen Methoden tarnen. Der Sinn im Tarnen dieser Ausrüstungsgegenstänbe besteht natürlich wieder darin, die unverkennbare Kontur und Farbe zu verfremden bzw. zu beseitigen. Aber hierbei ist darauf zu achten, dass die Funktion nicht negativ beeinträchtigt wird. Hier einige der Methoden, mit dene man diese Gegenstände tarnen kann:
Tarngirlande:
Eine Tarngirlande ist ein Seil an welches Jute geknotet ist. Sie ist recht schnell und mit einem relativ geringem Aufwand baubar. Um ein Gewehr zu tarnen befestigt man den Anfang der Girlande mit einem einfachen Knoten oder einem Gummiband am Ende des Laufs. Dann wickelt man sie um den Lauf bis dahin, wohin man das Gewehr getarnt haben möchte. Dann kann man wieder einen Knoten machen oder ein Gummiband benutzen. Natürliches Tarnmaterial kann man unter das Seil stecken und/oder in die Jute knoten. Bei einem Spektiv oder Fernglas macht man es genauso. Ein Vorteil einer Tarngirlande ist, dass sie ein recht geringes Packvolumen hat und dennoch ein komplettes Gewehr abdecken kann. Ein Nachteil ist aber, dass stellenweise noch teile des Gewehrs durchschauen, wenn man die Girlande nicht eng wickelt.
Netz:
So wie auch bei dem Rucksack kann man ein Netz zurechtschneiden, welches man dann mit Jute und evtl. einem Kordelzug ausstattet. Für ein Gewehr ist es praktisch, wenn man ein Netz macht, welches vorne schmal anfängt und nach hinten hin breiter wird. Dieses Netz kann man entweder mit Gummibändern befestigen oder man knotet eine Schnur an die “Spitze” des Netzes, die man dann, wenn das Netz auf dem Gewehr liegt, durch das Netz fädelt und festzieht, dass es hällt. Bei einem Spektiv oder Fernglas macht man das genauso. Natürliches Tarnmaterial kann man wie bei dem Ghillie Anzug befestigen. Ein Vorteil an dieser Methode ist, dass dieses Netz die Kontur des Gegenstandes fast komplett verschluckt. Ein Nachteil ist aber das recht hohe Packvolumen. Das kann man aber ändern, indem man weniger Jute an das Netz knotet. Dieser “Freiraum” muss dann später aber mit natürlichem Tarnmaterial aufgefüllt werden.
Garniermaterial:
Eine einfache Möglichkeit ein Gewehr, Spektiv oder Fernglas zu tarnen ist es, Stofffetzen, Jute und anderes an das Gewehr, Spektiv oder Fernglas dranzuknoten. Das dauert aber recht lange und lässt sich auch nicht so schnell wieder abnehmen. Es ist aber eine gute Möglichkeit, wenn man das Gewehr eh getarnt lässt. Natürliches Tarnmaterial kann man mit der Jute un den Stofffetzen anknoten oder mit Hilfe von Gummibändern anbringen.
Lack:
Mit der Methode kann man die Farbe des Gewehrs anpassen, dass es sich nichtmehr so sehr von der Umgebung abhebt. Aber die Kontur bleibt. Wenn man sein Gewehr nicht umbedingt besprühen will, dann kann man es auch erst mit Klebeband bekleben und dann dieses ansprühen. Oder man greift zu Tarnband. Dieses gibt es in verschiedenen Farben und Ausführungen.
Gummibänder:
Man kann Gummibänder bzw. Fahrradschlauchstücke verwenden, um Pflanzen an dem Gewehr zu befestigen. Diese methode ist simpel, leicht und man erreicht einen super effekt.
—IN-ARBEIT—
Schuhe
—-FOLGT—-
Ein kurzes Video zu Schuhbezügen kannst du hier finden.
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Videos zum Thema findest du auf meinem Kanal bei Youtube:
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