Verpflegung

Essen

Eine gute Möglichkeit sich im Feld zu ernähren bieten Konserven- und Tütenmalzeiten. Da man aber nicht immer ein Feuer machen kann oder einen Kocher benutzen möchte, sollte man zusätzlich auf kalte Nahrungsmittel zurückgreifen.

Trinken

Während man 3 Wochen ohne Essen überlegen kann, kann man ohne Flüssigkeitszuführ nur 3 Tage überleben. Das ist aber natürlich von der Situation abhängig. In heißen Wüstengegenden oder bei starker Anstrengung, kann es sich, bei falschem Verhalten, auch nur um ein paar Stunden handeln.

Am besten nimmt du klares Wasser mit ins Feld. Wenn du aber nicht auf süße Getränke verzichten möchtest, dann kannst du dir Getränkepulver mitnehmen. Diese sind leicht und einfach zuzubereiten. Isotonisches Getränkepulver eignet sich auch gut, da man so den Mineralstoffhaushalt wieder auffrischen kann.


Danke an „Herr Kurt„, der im Forum einen interessanten Post zum Thema Verpflegung gemacht hat:

So, da hier im Forum noch nicht das Thema Vepflegung angesprochen wurde, tu ich dies einmal.
Habe zum Glück noch 2 original BW-EPA im Schrank, die ich aber nicht mal so eben verschlinken will.
Wie ich hörte, sollen die französischen MRE´s nicht übel sein, gibt es auch kostengünstig bei Ebay.
Aber es geht auch anders und zwar mit einem Gang zum Supermarkt bzw. Discounter.
Hält man sich in etwa an den Inhalt einer EPA und kauft nicht unbednigt Markenprodukte, so sind die Kosten gering, circa bei 7 Euro.
Die Selfmade-EPA reicht für ca. einen Tag, je nach Größe des Magens und nach persönlichem durchhaltevermögen/körperlicher Beanspruchung.
-Den Hauptbestandteil der EPA ist die Warmspeise.
Praktisch in einer Aluschale gibt es diese für ca. 2 Euro im Supermarkt oder Discounter. Es stehen diverse Gerichte zur Verfügung. Vorteil gegenüber Dosen: Es lösen sich z.B. Teile der Beschichtung von der Innenseite der Dose, die dann im Essen sind. Weiterhin lassen sich diese Aluschalen schneller Aufheizen (Esbitkocher) als Büchsen. Die Dose ist außerdem schwerer 😉 Ich hab jetzt nicht so das Problem mit schweren Sachen, da ich mit 40 Kilo schon meine 30 Km marschiert bin!

-Als nächstes wäre da das Dosenbrot. Dieses lässt sich durch normales Schnittbrot in kleinerer Größe ersetzen.Oder die gute alte Pumpernickeldose. Das Dosenbrot der BW kann man auch im Internet bestellen.

-Eine Süßspeise (normalerweise Grießspeise oder Obstsalat) bildet eine kleine Büchse Dosenobst. Je nach Belieben. Ich bevorzuge Ananasstückchen, dort ist schmackhafter Saft dabei, der wiederum dem Körper Flüssigkeit spendet.

-Hinzu kommt noch eine kleine Tafel Schokolade.

-Die Panzerkekse (Hartkekse) können durch TUC-Cracker oder Butterkekse ersetzt werden. Jedoch hat TUC eine praktische Größe und kann zur Not auch mit Wurst bestrichen werden oder in Soße getunkt werden.

-Die im EPA enthaltenen Aufstriche gibt es von anderen Herstellern bei MCFrühststück oder der Kantine/Großküche/Mensa. Ich meine hier Marmelade. Der Wurstaufstrich wird bei mir durch eine kleine Dose Leberwurst ergänzt. Kann je nach Belieben auch Frühstücksfleisch oder eine andere Wurstsorte in der Dose sein.

Salz, Pfeffer gibt es bei Burgerking und kann zum Verfeinern hinzugefügt werden.

Zucker für Tee oder Kaffee kann man im Großhandel erwerben oder durch nettes Fragen in der Gastronomie erhalten werden.

-Für den Tee nimmt man schlicht den guten alten Teebeutel.

Kaffe gibt es als löslichen Kaffee im Supermarkt. Teilweise auch mit enthaltenem Kaffeeweißer und Zucker.

-Zum Thema Getränke ist zu sagen, dass Süßgetränke nicht sehr sinnvoll sind, da sie noch mehr Durst erzeugen.
Geeignet ist Leitungswasser oder Tee. Wer mag, kann einen Spritzer Zitrone oder einen kleinen Schuss Sirup als Geschmack hinzufügen. Aber nicht zu viel, denn es soll ja nicht süß sein und trinkbar.
Wer viel schwitzt kann in einen Becher Wasser geben und darin etwas Salz auflösen. Nicht sonderlich lecker, aber führt dem Körper das ausgeschwitzte Salz wieder zu.

-Eine Packung Streichhölzer sollte nicht fehlen. Wer die Köpfe gegen Nässe schützen will, tunkt diese leicht in Kerzenwachs, der sich beim Reiben an der Schachtel ablöst.

-Eine Serviette oder 2 Blatt Küchenrolle hinzugefügt und fertig ist die Selfmade-EPA.

-Auf Wasseraufbereitungstabletten verzichte ich, da in unseren Landen die Wasserversorgung doch noch recht gut arbeitet.

Hier der Link zu dem Post im Forum: Ausrüstung – Verpflegung

17 Gedanken zu „Verpflegung

  1. Also Leute ich hab da noch ne echt gute möglichkeit die das essen nicht direkt aber die Erwärmung betrifft ,das nennt sich FeuerDose,ist also auch zum aufwärmen gedacht. Also man nehme eine Bonbon-Dose aus Metall ,eine Kerze und einige stücke pappe .als erstes misst man die höhe der Dose, (sollten etwa 4cm sein) dann nimmt man sich seine pappe und schneidet die (bei 4cm Innenhöhe der Dose in 4,1 cm breite steifen, wickelt diese wie ein Schneckenhaus auf und steck es in die Dose (diese muss mit pappe aufgefüllt sein) dann zündet man die Kerze an und lässt richtig viel wachs auf die pappe laufen.wen sich die pappe mit dem flüssigen wachs aufgesogen hat lässt man alles abkühlen. das war´s eigentlich auch schon,wen ich jetzt mit einem Feuerzeug die pappe in der Dose in brand setze schmilzt die hitze das wachs und dieses verbrennt. dann stellt man z.b. eine andere Dose auf die brennende pappe und wartet biss die Sache kocht das ganze verbrennt relativ rauchlos ,mit hoher Hitzeentwicklung (deshalb auch zum wärmen geeignet) und unauffällig daher gut geeignet ich hoffe das hilft .so sollte da in etwa aussehen

    http://www.google.de/imgres?imgurl=http://www.trendlupe.de/uploads/Bilder/diverse/dosenfeuer.jpg&imgrefurl=http://www.trendlupe.de/archives/852-Kaminfeuer-aus-der-Dose.html&usg=__diUHuMUa3ugIntI4o8QfKSG271w=&h=445&w=450&sz=104&hl=de&start=10&zoom=1&tbnid=cnRPZS-zPEsv6M:&tbnh=126&tbnw=127&ei=86JzToK4FMv04QTB4Ny6DQ&prev=/search%3Fq%3DFeuer%2Bdose%26um%3D1%26hl%3Dde%26biw%3D1024%26bih%3D677%26tbm%3Disch&um=1&itbs=1

    hoffe ich konnte euch zumindest bei der frage des erwärmen der Nahrung helfen .bei fragen einfach nachfragen

  2. Konservenbüxe (Spagetti-Tomatensuppe, Ravioli) und MRE`s sind das besste was es beim Militär zu essen gibt.
    Beide sind auch speziel für ihre Verwendung ausgearbeitet und getestet worden.

    Mir hat man in der Späher-Ausbildung beigebracht das Essbit nur in sicherer Lage verwendet werden sollte (camp, Gebäude) . Schon allein wegen Brandgefahr und toxischer Wirkung wurde davon eher abgeraten.
    MRE`s heitzen sich chemisch neutral auf, und werden auch nur knappe 110 C warm.

  3. Für die harten mit wenig Budget: Feuchtes Katzenfutter! Es klingt zwar bestialisch, sieht so aus und riecht auch so, aber es ist nicht ungesund. Es schmeckt nicht so schlecht, ist ja ähnliches wie bei einem Döner ;D Es hat viele Vorteile: Sehr günstig, ewig haltbar, Kalt oder warm zu geniessen, kann gut mit den Händen/mit einem messer gegessen werden, ist relativ sättigend und hat eine gute Grösse, um in Taschen gesteckt zu werden und auch so einfach zu lagern.

    Und in Survival-Shops gibt es Vorzügliches Austronautenfutter in Beuteln, dies ist jedoch sehr Teuer und manchmal nicht kalt essbar…

  4. MRE’s sind eine Möglichkeit da sie eben wie schon gesagt Flammenlos erhitzen.
    Zu Süßgetränken: wenn man wenig isst sind sie ein probates Mittel Energie zuzuführen wenn genug sonstige Flüssigkeit zur Verfügung steht, nach 10 Tagen Wasser/Salzwasser war ne Flasche Zitroneneistee echt göttlich ^^

    Ansonsten wären Nüsse und Trockenobst noch ein sehr guter Energielieferant. Fürs Frühstück oder den Kaffee gibts beim Discounter „Vollmilchpulver“ zur not das für Babynahrung. In einer Flasche mit etwas Metalschnurresten mit dem Stöpsel am Waschbecken festgemacht sind kann man super Mixer baun und dann löst sich auch weniger gut lösliches Zeugs auf.
    Aus eigener Erfahrung muss ich sagen, dass ich froh war alle 3-5 Tage mal nen Feuer machen zu können oder den Kocher (ich setzte da auf Benzin da man das in der Zivilisation überall bekommt, habe nen MRS Kocher der alles was flüssig oder vergasbar ist brennen kann incl. Petrolium, Diesel, Kerosin und aufgewärmten Wachs) anwerfen zu können daher sind die Warmspeisen die externe Wärme brauchten sehr unangenehm gewesen da sie zwar kalt genießbar waren aber meiner Verdaung nicht sonderlich gefallen haben. Besser waren da tatsächlich Corned Beef oder Ravioli die auch mit Keksen ganz ok waren.
    Füer die ganz wagemutigen:
    Kleingeriebene Kekse, Milchpulver und etwas Wasser geben zusammen mit Beeren, Nüssen, Obststücken (was man halt in die Finger bekommt Kirschen, Äpfel, Birnen etc.) hervorragende Pfannkuchen, Optimal mit Pfalnzenfett angebraten oder etwas seltsam gebe ich zu mich Fett aus Fischen oder Tieren ^^ (Hier ist auf die Jeweiligen Bestimmungen des Landes zu Achten, dass man nicht unter
    Wilderrei fällt!)
    ein paar Bonbons als „Wegyehrung sowie Schokolade als Stimmungsmacher sind auch nicht verkehrt.

    Wurst, Fleisch, Gefluegel etc. verdirbt schnell und sollte zuegigst verzehrt oder haltbar gemacht werden.

  5. Für 3-7 Tageseinsätze im Spähtrupp hatte ich pro Tag ein MRE (ideal wegen des flammlosen Erhitzen) und ohne das Zubehör, wie Löffel Steichhölzer, usw. Da aber für einen Soldaten drei MREs pro Tag gerechtet werden (wer soll das tragen), mußte ich noch etwas haben.
    Es waren Landjäger in Tupperwaredosen mit Papier eingewickelt (Geräuschdämmung) und Knäckebrot. Ölsardinen oder Thunfisch in der Dose (das richt man aber mehrer Meter weit).
    Für zwischendurch hatte ich noch Müsli-Riegel, die aber nach mehrenTagen rumtragen in der Kleidung (1. Line) krümelig wurden.
    Aber das beste für alle war Schokacola (Fliegerschokolade).

  6. Aber die Verbrennungsgase vom Esbit kommen ja eigentlich nicht mit der Nahrung in Kontakt. Eigentlich nur mit dem Topf oder was auch immer. Also ist das eigentlich unbedenklich 🙂

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